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MUNSCH-Exkursion zu ThyssenKrupp


MUNSCH-Exkursion zu ThyssenKrupp Rasselstein

 

 

MUNSCH bietet seinen Auszubildenden und einigen anderen Mitarbeitern das Kennenlernen eines Lieferanten oder Kunden an.

 

 

Ziel war diesmal ThyssenKrupp Rasselstein Weißblechproduzent der ThyssenKrupp AG, in dem aus Warmband über mehrere Walz- und andere Bearbeitungsvorgänge ein bis zu 0,1mm dünnes Weißblech hergestellt wird.

 

Wir erhielten nicht nur einen Einblick in die Größe des Unternehmens und die vielfältigen Weiterverarbeitungsmöglichkeiten zum Endprodukt, sondern konnten uns auch ein genaues Bild vom Produktionsablauf und dem Einsatzgebiet der Munsch-Pumpen machen.

 

Bevor es auf einen großen Werksrundgang ging,

wurde uns zunächst in einer Präsentation das Unternehmen mit seinen Strukturen und Fertigungsabläufen erklärt.

Das Rohmaterial Warmband wird in Form von Coils auf Güterwaggons im Hauptlager angeliefert. Von dort werden die Coils dann auf dem Schienenweg zur Verarbeitung transportiert.

 

Dazu werden die Rollen mit einem Stückgewicht von über 20 Tonnen von einem Schwerlastkran umgeladen. Anschließend werden die Coils abgewickelt und gebeizt, um die anhaftende Zunderschicht abzulösen. Dies ist eine Anwendung in der unsere Pumpen in konzentrierter Schwefelsäure und Temperaturen von bis zu 100°C eingesetzt werden und härtesten Betriebsbedingungen ausgesetzt sind.

 

An der Walzstraße wird das Stahlband in mehreren hintereinander geschalteten Walzschritten auf die gewünschte Dicke reduziert und wieder aufgewickelt. Bevor der Stahl dann zum Abbau der eingebrachten Gefügespannungen geglüht wird erfolgt eine Laugenwäsche, um die für das Walzen aufgebrachte Ölschicht wieder abzutragen. Auch in dieser Anwendung haben sich MUNSCH-Pumpen bewährt.

 

Nach dem anschließenden Weichglühen und dem darauf folgenden Abkühlen wird das Blech noch einmal nachgewalzt, um es auf seine endgültige Dicke zu bringen. Anschließend erfolgt dann die Veredlung des Bleches. Hierbei wird zunächst durch eine schwache Salzsäurebeize das Blech angeraut, um später elektrolytisch beschichtet zu werden. Dieses ist nun der letzte Fertigungsschritt, in dem MUNSCH Kunststoffpumpen zuverlässig arbeiten.

 

Die Größe und die Komplexität des gesamten Werks, welches einen Stromverbrauch vergleichbar mit einer mittelgroßen Stadt hat, haben alle sehr beeindruckt.

 

Über den direkten Produktionsprozess hinaus konnten wir einige Nebenprozesse beobachten, wie z.B. die Verladung, Säureregeneration oder Abwasseraufbereitung, in denen ebenfalls MUNSCH-Pumpen arbeiten. Dabei wurde das Bewusstsein gefördert, dass zuverlässig arbeitende Pumpenaggregate unabdingbar für jeden Industriebetrieb sind. So konnten wir uns in der Praxis davon überzeugen, dass MUNSCH-Pumpen den Anforderungen dieser Anwendungen voll gerecht werden.

Alles in allem war es ein sehr interessanter und lehrreicher Nachmittag.

 

Marcel Kessler, im November 2012.

(Auszubildender MUNSCH Chemie-Pumpen GmbH)







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